Stimmen zur Ausbildung

Interview mit Nadine Boffa und Felix Hanke aus der Ausgabe des Ausbildungsatlas "Insider" Jahrgang 2019/20:

Nadine Boffa, ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerin

Nach einem Praktikum im Altenheim absolvierte ich erst eine Ausbildung zur Krankenpflegehelferin und stieg dann in die Große Krankenpflege ein. Ich möchte nichts anderes mehr machen. Besonders die Gerontopsychiatrie gefällt mir. Die Pflege der älteren Menschen ist intensiver. Man bekommt viel Dankbarkeit zurück. In der Ausbildung konnten wir Auszubildenden in den verschiedenen Abteilungen viele Einblicke und Erfahrungen gewinnen. Dabei wurden wir sehr gut angeleitet und unterstützt. Die Ausbildung hier bei uns kann ich wirklich nur empfehlen.

Felix Hanke, ausgebildeter Gesundheits- und Krankenpfleger

Nach der Schule wurde ich Verfahrensmechaniker, merkte aber: Das ist nicht meins. Deshalb begann ich eine Helfertätigkeit in einem Behindertenheim. Die Arbeit mit den Menschen gefiel mir und außerdem wuchs mein medizinisches Interesse. Meine Freundin, die ebenfalls Gesundheits- und Krankenpflegerin ist, ermutigte mich dann für diese Ausbildung. Ich habe es bis heute nicht bereut. Jeder Tag ist anders und von den Patienten erhält man viel Wertschätzung für seine Arbeit. Später möchte ich gern in die Akut- oder Kinderpsychiatrie.

Interview mit Michelle Suchold aus der Ausgabe des Ausbildungsatlas "Insider" Jahrgang 2018/19:

 

Nach dem Abitur für Gesundheit und Soziales absolvierte ich ein Praktikum im psychiatrischen Bereich hier im Krankenhaus und lernte dabei sehr viel, erhielt umfangreiche Einblicke in den Stationsalltag – alles war so interessant und ich fühlte für mich, dass dies genau der richtige Beruf für mich ist. Deshalb begann ich danach die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Da ich hier in der Region bleiben will, entschied ich mich für unser Krankenhaus. Es ist hier nicht nur ein freundlicher Ort zum Gesundwerden, sondern auch zum Arbeiten. Die schöne alte Architektur, die großzügigen grünen Parkanlagen – hier kann man in der Pause auch mal richtig abschalten. Bei uns wird sich viel Zeit für die Auszubildenden genommen. Auf jeder Station steht uns ein Mentor zur Seite. Das Arbeitsklima ist sehr familiär, freundlich, offen und kollegial. Während der Ausbildung erhalten wir Einblick in alle Stationen. In meiner Freizeit engagiere ich mich seit 15 Jahren im Faschingsclub in Löbau. Das ist ein guter Ausgleich zu meiner Arbeit.

Interview mit Robert Kern aus der Ausgabe des Ausbildungsatlas "Insider" Jahrgang 2017/18:

Robert Kern

Da ich in meiner Freizeit gern handwerklich tätig bin, wurde ich nach der Schule Tischler. Da ich danach nicht das Passende für mich fand, entschloss ich mich den Bundesfreiwilligendienst abzuleisten. Dabei merkte ich, dass mir die Arbeit mit Menschen so richtig Spaß macht. Über die Ausbildung zum Krankenpflegehelfer tastete ich mich sozusagen an die Arbeit im Krankenhaus ran. Dabei lernte ich sehr viel, erhielt umfangreiche Einblicke auf verschiedenen Stationen - alles war so interessant und ich fühlte für mich, dass dies genau der richtige Beruf für mich ist. Deshalb begann ich danach noch die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Da ich hier in der Region bleiben will, entschied ich mich für unser Krankenhaus. Es ist hier nicht nur ein freundlicher Ort zum Gesundwerden, sondern auch zum Arbeiten. Die schöne alte Architektur, die großzügigen grünen Parkanlagen - hier kann man in der Pause auch mal richtig abschalten. Bei uns wird sich viel Zeit für die Auszubildenden genommen. Auf jeder Station steht uns ein Mentor zur Seite. Aufgrund des höheren Personalschlüssels in der Psychiatrie haben wir mehr Zeit für die Patienten und können damit individuell auf jeden einzelnen eingehen. Das macht die Arbeit bei uns so besonders und damit auch erfüllend.

Interview mit Steffi Röntsch aus der Ausgabe des Ausbildungsatlas "Insider" Jahrgang 2015/16:

Steffi Röntsch, Auszubildende

Frau Röntsch ist nach der Berufsausbildung übernommen worden.

Luisa Schulz, Auszubildende im 1. Lehrjahr 2015/16, über die Berufsausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger und das erste halbe Jahr im Krankenhaus Großschweidnitz

Am 1. September 2015 begann unsere Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege am Sächsischen Krankenhaus Großschweidnitz. Es war ein sehr aufregender erster Tag, die lange Fahrt nach Dresden zu unserer neuen Schule, das Kennenlernen der anderen Schüler, der Klassenlehrerin und der Schule. Die medizinische Berufsfachschule am Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt verfügt über eine 75-jährige Tradition und hat seit 1992 den Status einer Berufsfachschule. Hier werden Gesundheits- und Krankenpfleger, Krankenpflegehelfer, Med.-techn. Laborassistenten und Med.-techn. Radiologieassistenten ausgebildet. Der theoretische Teil des Unterrichts wird in Dresden im Blockunterricht vermittelt und umfasst die berufsübergreifenden Bereiche Deutsch, Englisch und Ethik sowie berufsbezogene Bereiche, z. B. Anatomie, Kommunikation und Recht. Der Unterrichtsstoff wird von berufserfahrenen Lehrern, Ärzten und Naturwissenschaftlern vermittelt. Um uns den weiten Fahrweg zu verkürzen findet der berufspraktische Unterricht in Bautzen statt.

In den darauffolgenden drei Wochen wurden wir für unseren ersten Einsatz auf Station mit notwendigem Grundwissen ausgestattet. Am ersten Tag in Bautzen fand das Kennenlernen der Praxisanleiter und Lehrer aus Großschweidnitz und Bautzen sowie der Schüler des Bautzener Krankenhauses statt. Wir befassten uns intensiv mit dem Berufsbild des Gesundheits- und Krankenpflegers. Im Unterricht übten wir an uns das Waschen im Bett, das Essen reichen, jemandem beim Anziehen zu helfen, das Betten und Lagern sowie die Vitalzeichen zu kontrollieren. Dadurch wurden wir in die Lage eines Patienten versetzt, was verschiedene Emotionen in uns hervorrief, angenehme und unangenehme. Jetzt waren wir für unseren Praxiseinsatz gut gerüstet.

Am 12. Oktober 2015 ging es dann das erste Mal auf Station. Das schwierigste war, das Erlernte in die Praxis richtig umzusetzen. Es fiel nicht immer leicht, das Auftreten der Patienten und ihre individuelle Lebensgeschichte emotional zu verarbeiten. Für uns Schüler wurde sich viel Zeit genommen, um alle Fragen zu beantworten, uns in den Stationsalltag einzugliedern und um unsere Probleme zu beseitigen. Mitte Dezember fand die „Zwischenprüfung“ statt. Die Lehrerin und die verantwortliche Praxisanleiterin prüften unser Können in Theorie und Praxis. Besonderes Augenmerk wurde auf das Verhalten gegenüber den Patienten und Personal gelegt. Sehr aufgeregt und unsicher waren wir vor dem Probegespräch. Dürfen wir bleiben?

Alle zehn Schüler haben die Probezeit bestanden und setzen ihre Ausbildung am Krankenhaus Großschweidnitz fort.