Familientherapie

In unserem Krankenhaus haben wir die Möglichkeit der stationären Multifamilientherapie. Ziel dieser Therapie ist die Arbeit am Miteinander der Familie, um eine tragfähige, warmherzige und sichere Eltern-Kind-Bindung zu fördern. Diese kann Grundlage für eine gute Entwicklung der Kinder und eine erfüllte Elternerfahrung  der Mütter und Väter sein.

Im Familienhaus, Station 64, sind die Kinder Patienten, die Eltern werden als Begleitpersonen aufgenommen. Im Eltern-Kind-Haus, Station 24, sind Kinder und Eltern Patienten, damit wir speziell auf die Bedürfnisse von Eltern mit psychischen Erkrankungen eingehen können.

In beiden Häusern arbeiten wir nach den Grundsätzen der systemischen Therapie insbesondere der Multifamilientherapie.

 „Wer in einer Konfliktsituation steckt, hat für das eigene Problem meist eine eingeengte Sichtweise – aber viel Verständnis, Einfühlungsvermögen und Lösungsideen für ähnliche Probleme bei anderen. Diesen Umstand macht sich die Multifamilientherapie zunutze: Man setzt auf die Familie als Experten für die Probleme der jeweils anderen Teilnehmer. So entsteht ein soziales Netzwerk, das den Familien Halt, Zuversicht und Lösungskompetenz für ihre Probleme vermittelt.“ (Quelle: Asen und Scholz, 2012)

Eltern haben die Möglichkeit ihr familiäres Miteinander zu beobachten, zu überdenken, neue Ideen und Strategien zu entwickeln und auszuprobieren. Unterstützung erhalten sie von den Eltern der anderen Familien und unseren Mitarbeitern. Die Verantwortung für die Kinder liegt  dabei immer bei den Eltern.

Gegenüberstellung Familientherapie

Auf den folgenden Seiten können Sie die beiden Häuser kennenlernen.

Link zum Familienhaus, Station 64                Link zum Eltern-Kind-Haus, Station 24